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Season 01 ... 5. Episode



Das Wunderkind ... Prodigy


Zum ersten Mal erleben wir Max Guevara als die brutale Kampfmaschine, als die sie in Manticore "genetisch gemacht" und (von Donald Lydecker) gedrillt wurde. Es ist zweifellos die bisher gewalttätigste Episode der Serie und mit dem Zählen der Leichen, die "anfallen", kommt man schon sehr bald nicht mehr mit. Die zentrale Action-Szene ist so extrem (auch wenn sie mit den physikalischen Gesetzen vielleicht ein wenig in Widerspruch steht; aber wir wollen nicht kleinlich sein) wie die Erinnerungsfetzen aus Manticore, die Max immer wieder überfallen, weil ihr passiert, was einem Horrortrip gleichkommt: Unerwartet steht sie ihrem "ganz persönlichen Anti-Christen live und hautnah" gegenüber.

In einem Hotel in Seattle findet eine Konferenz statt, auf der der japanische Genetiker Doktor Tanaka einen Vortrag über das "Wunderkind" Jude hält, einem 7-jährigen Jungen, der als verkrüppeltes Crack-Baby "mit einem IQ von Broccoli" (Kendra) geboren wurde und dessen Überlebenschancen gleich Null waren. Bis Dr. Tanakas Stiftung sich des Babys annimmt. Mittels "bahnbrechender Rekombinationstechnik" (Lydecker) gelingt es Tanaka und seinem Team aus dem physischen und geistigen Wrack das Wunderkind Jude zu schaffen.

Weil sie sich erhofft, mehr über ihre Anfälle (siehe Auf Entzug) zu erfahren, unter denen alle Kinder Manticores leiden, will Max unbedingt Tanakas Vortrag hören. Logan verschafft ihr unter dem Namen Rachel Glasser, Journalistin für "Biotech Frontiers Magazine", Zutritt zu dieser Konferenz. (Rachel, in dem das deutsche Wort Rache steckt - rein zufällig, ohne etymologische Zusammenhänge -, ist ein im englischen Sprachraum seit einer Sherlock Holmes-Story häufig verwendeter Name, wenn es gilt, Entsprechendes auszudrücken.)

Tanaka steht auf der Empore und beginnt mit seinem Vortrag. Max sitzt im Publikum und hört ihm konzentriert zu, als ein Mann sie fragt, ob der Sitz neben ihr frei sei. Sie nickt, ohne ihn anzusehen. Er setzt sich. Eine Weile verfolgen sie Tanakas Vortrag, hören zu, wie Jude ein Klavierkonzert gibt. Mehr zufällig wendet sie sich schließlich dem fremden Mann zu. Sie erkennt ihn sofort, er sie nicht. Er reicht ihr die Hand und stellt sich vor: "Donald Lydecker." Sie braucht sehr lange, bis sie sich zu einem Händedruck durchringen kann: "Rachel Glasser", sagt sie kühl, während Bilder des brutalen Manticore-Drills unter Lydecker sie quälen: TÄUSCHUNG IST EINE WAFFE, ÜBERRASCHUNG IST EIN TAKTISCHER VORTEIL und KENNE DEINEN FEIND, immer wieder KNOW YOUR ENEMY. Und Lydeckers Credo: "Der Geist kann sich etwas vorstellen, der Körper kann es erreichen." Ein entsprechendes "Experiment": Vier Minuten unter Wasser zu bleiben - angekettet; die Ketten öffnen sich erst nach exakt vier Minuten: Wer es nicht schafft, ertrinkt. Und andere Experimente, bei denen Kinder verhungerten, erstickten, erschossen wurden. Und wieder: KNOW YOUR ENEMY.

Dann, mitten im Vortrag Tanakas, wird die Konferenz von Terroristen überfallen, von der "Bewegung 22. Mai" unter Führung von Jon Darius, einem fanatischen Feind jeder Technik, vor allem jeder Gentechnik. Er will Jude ein "zu Hause geben", ihn aus der Existenz einer "Laborratte" befreien. Und geht dabei über Leichen. Tanaka ist die erste Geisel, die er tötet, indem er sie vom Dach des Hotels werfen lässt (eine Szene, die gewiss nicht mit der gezeigten Brutalität hätte inszeniert werden müssen). Er droht dem Militär damit, das die Angelegenheit mittlerweile übernommen und die Polizei damit ausgeschaltet hat, jede Stunde eine weitere Geisel zu töten.

Logan Cale, der Darius von einem früheren Interview her kennt, will mit Darius verhandeln, wenn dieser sich bereit erklärt, "alle Frauen und das Kind" (Jude) freizulassen. Darius lässt sich darauf ein. Die Frauen - außer Max, die Logan gesehen hat (von dessen Anwesenheit im Hotel sie bisher nichts wusste) - verlassen das Hotel. Doch erteilt der Kommandierende der Aktion Feuerbefehl, sobald "die Schusslinie frei ist", denn "die Geiseln sind entbehrlich"; zwei Terroristen, die die Frauen nach draußen brachten, sterben durch zwei gezielte Schüsse von Scharfschützen.

Danach gerät die Lage aus dem Ruder. Darius sagt zu Cale, dass sein Wort "kein Schuss Pulver" wert sei und lässt ihn wie zuvor Tanaka auf das Dach des Hotels schleppen. Seine zwei Schergen zerren ihn aus dem Rollstuhl und stellen ihn auf die Brüstung. Doch Max - wie kennen doch unsere Max - ist auf Zack: Sie bindet sich das eine Ende eines Seils, das auf dem Dach herumliegt, um den Bauch, klinkt das andere Ende in eine Stahlöse (ebenfalls auf dem Dach vorhanden), und springt, als Logan vom Dach gestoßen wird, hinter ihm her. Beide stürzen im freien Fall in die Tiefe. Doch gelingt es Max, Logans Arm zu fassen zu kriegen. Im Moment, als a) das Seil zu Ende geht und ihr gemeinsamer Sturz abrupt gestoppt wird und b) die Terroristen das Seil beschießen, gelingt es Max, ihre Sturzbahn in Richtung eines Hotelfensters zu zwingen. Sie stürzen durchs Glas und aufs Bett. Wo sie, wer die Serie aufmerksam verfolgt hat, eigentlich schon längst hingehören. Nur will und kann eben keiner der beiden e ingestehen, dass da mehr zwischen ihnen ist als gegenseitige "geschäftliche Gefälligkeiten".

Max kehrt auf die Terroristen-Etage zurück (wobei zwei Terroristen auf der Strecke bleiben). Darius, der endlich begreift, dass er am Ende ist, befiehlt seinen Leuten, ein paar Geiseln zu nehmen, um aus der Sache halbwegs heil herauszukommen. Doch hat er nicht mit Lydecker gerechnet. Donald Lydecker gehört zu den Leuten, die immer eine Waffe mit sich führen. Lydecker zieht sie und tötet einen Terroristen, wird dann aber von einem anderen niedergeschlagen. Halb besinnungslos liegt er auf dem Boden - er bekommt von dem, was im Folgenden geschieht nichts mit - als der Terrorist eine MP auf seinen Kopf richtet. Die Mündung ist ganz nah an seiner Stirn.

Max - alias Rachel Glasser - sieht zu, wie der Mann die Waffe präzise ausrichtet, wie sein Zeigefinger langsam, wie in Zeitlupe, den Trigger auf sich zuzieht, d. h. im Begriff ist abzudrücken.

Sie erinnert sich an die Sätze, die Lydecker ihr gegenüber geäußert hat, als sie bereits Geiseln waren und jeder von ihnen damit rechnen musste, als nächster zu sterben:
"Die Explosion hatte auch etliche positive Aspekte. Sie hat die Welt abgehärtet und die Arten gestärkt."
"Ziemlich trostlose Sicht der Welt", erwidert sie.
"Wohl kaum. Eher realistisch. Wir dürfen nicht so tun, als würde die Welt von Liebe regiert. Nur der Stärkere wird überleben."
"Ja", sagt Max, "es geht immer nur ums Überleben."

Sie sieht noch immer den Zeigefinger des Terroristen. Sie muss nur warten. Nur noch ein paar Zehntelsekunden und ihr "ganz persönlicher Anti-Christ" hätte sich erledigt. Sie bekäme die Rache, an die sie alle bereits in Manticore gedacht hatten, aber nie umsetzen konnten, weil sie Angst hatten und Lydecker das wusste. Noch immer sieht sie den Finger des Terroristen. Nur noch ein Lidschlag. Noch ein halber Lidschlag. Und alles wäre - vielleicht - vorüber.

Doch Max kann es nicht zu Ende bringen, kann nicht zusehen, wie Lydecker - selbst Lydecker - abgeschlachtet wird. Sie rettet ihn. Da sie so lange gewartet hat, muss sie dem Terroristen das Genick brechen (auch eine Szene, die man weniger brutal in Szene hätte setzen können).

Am Ende bleibt für Max zunächst das Fazit, dass Lydecker aus dem gleichen Grund wie sie den Vortrag Tanakas hören wollte, nämlich weil "seine Kinder" allesamt, so begabt und perfekt sie auch immer sein mögen, an schweren Ausfallerscheinungen leiden. Dass sie Lydecker das Leben rettete, begründet sie Logan gegenüber dahingehend, dass sie ihn doch nicht "gehen lassen konnte", bei allem was er über sie weiß (z. B. ob in ihrem Strichcode ein "Ablaufdatum" einprogrammiert ist).

Logan glaubt ihr nicht so recht: "Egal, wie Sie sich das hindrehen, auf alle Fälle haben sie einem Menschen das Leben gerettet."
"Einem schlechten Menschen."
"Es war trotzdem eine gute Tat."
"Da bin ich mir nicht so sicher ..."

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