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Season 01 ... 6. Episode



Doppeltes Spiel ... Cold Comfort


Lydecker ist wieder in der Stadt. Er ist hinter Brin her, eine X5, die an Progerie leidet, einer spontanen Mutation, die zu vorzeitigem Altern führt (mehr als fünf Tage bleiben ihr nicht). Sie wendet sich an Zack, damit ihr dieser hilft. Doch er versagt, und Brin wird gefangen genommen und verschleppt. Für Zack gibt es keine Zweifel, dass Lydecker dahinter steckt. Max bringt Zack zu Logan, der herausfindet, dass Brin (bisher) nicht nach Manticore gebracht wurde, sondern noch irgendwo in Seattle festgehalten wird, nämlich in Fort Xavia, das von einem gewissen Sanders geleitet wird. Bei diesen Recherchen erfahren wir auch Weiteres zur Person Lydeckers, der im Übrigen diese Episode trägt: durch seine Rolle, die ihm das Drehbuch vorgibt, als auch durch die schauspielerische Leistung von John Savage.

Donald Michael Lydecker: Geboren 1968, heiratet seine Jugendliebe, Eintritt in die Army, schließt seine Offiziersausbildung als Bester seines Jahrgangs ab, macht eine schnelle Karriere. Zahlreiche Auszeichnungen. Doch ab 1996 beginnt sein ebenso steiler Abstieg, nachdem seine Frau einem Mordanschlag zum Opfer fällt. Er wird a uffällig. Trinkt exzessiv, was immer mehr disziplinarische Strafen nach sich zieht (einschließlich einer ADMP, d. h. einem Antialkohol-Programm für Militärangehörige), die schließlich zu seiner "unehrenhaften Entlassung" aus der Army führen. Aber er kriegt sein Leben wieder in den Griff, indem er sich den Antialkoholikern anschließt.

Für Max ist das ein Anhaltspunkt, um an ihn und damit an Brin heranzukommen: Vielleicht, so ihre Überzeugung, unterhält Lydecker ja noch Verbindungen zu Antialkoholiker-Gruppen. Und sie hat Recht. Ihr und Zack gelingt es tatsächlich, ihn bei einem solchen Treffen aufzutun. Max improvisiert und entführt Lydecker.

Schnitt: In einer Lagerhalle sitzt Lydecker mit verbundenen Augen gefesselt auf einem Stuhl. Mit den Verhörmethoden, die ihnen in Manticore von Lydecker selbst beigebracht worden sind, versuchen sie, aus ihm herauszuholen, wo er Brin gefangen hält. Sie treiben ihn zunächst verbal in die Ecke, sie (d. h. Zack) prügeln ihn. Aber Lydecker sagt, dass er Brin nicht habe. Zack glaubt es natürlich nicht, hält es für das Beste, ihn einfach "umzulegen". Lydecker, der mittlerweile weiß, dass er sich in der Gewalt einiger "seiner" X5 befindet, wendet seine Foltermethoden auf sich selbst an, indem er sich einen Finger bricht: "Einen hätten wir; fehlen noch neun." Er fragt, was er noch tun müsse, um sie davon zu überzeugen, dass er die Wahrheit sagt, dass er tatsächlich nicht weiß, wer Brin verschleppt hat, denn es gibt eine Menge Leute (und politische Kräfte), die an ManticoreTechnologie interessiert seien.

Max hält Lydeckers Ausführungen für glaubwürdig. Sie setzt sich durch und sie beschließen, mit Lydecker, der Sanders von seiner Militärzeit kennt, durch "den Vordereingang" ins Fort Xavia zu gelangen. Aber dazu müssen sie ihm die Augenbinde abnehmen. Zack ist dagegen. Lydecker hat inzwischen beide seiner Häscher identifiziert - Max über die Stimme als Rachel Glasser (siehe Das Wunderkind), Zack durch sein soldatisches Benehmen und seine Wutausbrüche. Zack will verhindern, dass Lydecker mit den Namen auch Gesichter verbindet. Aber Max greift nach der Augenbinde Lydeckers und in Zeitlupe sehen wir, wie sie sie ihm abnimmt und wie Lydecker die Gesichter Zacks und Max' geradezu in sich aufsaugt (eine Einstimmung auf die nächste Episode, in der Lydecker in Seattle eine Hetzjagd auf Max und Zack startet).

Sie gelangen auch problemlos ins Fort. Lydecker tritt zunächst hart auf und wirft Sanders vor, dass er eines "seiner Kids" gefangen und meistbietend weiterverkaufen will. Und dass er dies nicht zulassen werde. Sanders fasst das als Drohung auf, aber Lydecker erklärt daraufhin, dass er ihn missverstehe: Er will sich nicht mit ihm anlegen, sondern sich mit ihm zusammentun. Zusätzlich zur todkranken Brin bietet er ihm Zack und Max an, die "besten" aus der X5-Reihe. Sanders Soldaten nehmen Zack und Max gefangen. Während sie abgeführt werden, schleudert Max Donald Lydecker ihre Verachtung entgegen: "Wissen Sie was, Don, ich habe mich immer wieder gefragt, warum sie jahrelang hinter uns her waren. Ich dachte zuerst, Sie wollten Ihren blöden Regierungsjob nicht verlieren, dachte es sei krankhafter Patriotismus oder verletzter Stolz, weil sie damals so blöd waren, uns überhaupt laufen zu lassen. Aber jetzt weiß ich: Sie sind ein ganz erbärmliches Schwein, das der Kohle wegen mit Menschen handelt."

Während Max ihm dies sagt, sieht man Lydeckers Gesicht, und John Savage bringt es fertig, diesem Gesicht einen Ausdruck zwischen Unglaube (dass man ihm Derartiges an den Kopf wirft) und Amüsement (dass eine X5 dies tut) zu geben. Savage gelingt es, Zweifel zu sähen: Ist Lydecker doch nicht der brutale Kinderschinder oder, wenn es sein muss, auch der Kinderkiller, wie Manticore einen braucht? Könnte es wirklich sein, dass "seine Kids" ihm mehr bedeuten als alles andere?

Im Folgenden gelingt es Max und Zack mit der bereits im Sterben liegenden Brin aus Fort Xavia zu flüchten (harte Action), aber Lydecker hält Funkkontakt mit ihnen aufrecht, während sie in seinem gepanzerten Wagen sämtliche Sperren durchbrechen. Max hält das Funkgerät in Händen. Lydecker spricht zunächst seine Bewunderung über ihre gelungene Flucht aus. Dann kommt er auf Brin zu sprechen. Sagt, dass man ihr nur in Manticore helfen könne, dass "normale" Ärzte nicht einmal wüssten, womit sie es bei ihr zu tun hätten, dass ihr nur noch wenige Stunden blieben und er die Möglichkeit habe, sie noch rechtzeitig nach Manticore zu schaffen.

Unsere hoch gezüchteten Superkämpfer weinen, während sie ihm zuhören und einsehen müssen, dass er Recht hat: Für Brin gibt es nur in Manticore Hilfe. Sie sind am Ende. Sie setzen Brin auf einer Parkbank aus, wo sie von einem Hubschrauber Manticores aufgenommen wird. Sie haben ihr Leben riskiert, um Brin zu befreien, und sehen am Ende keine andere Möglichkeit, als Brin "dem Feind" zu übergeben, weil nur dieser Feind sie heilen kann.

Fazit: Die geschilderte Haupthandlung gehört wieder zu den Highlights der Serie. Sie wird im Wesentlichen durch die schauspielerische Leistung von John Savage getragen (und dessen deutscher Stimme Joachim Tennstedt). Leider ist da noch die Nebenhandlung um Jam Pony, die etwa ein Drittel der Sendezeit in Anspruch nimmt: Sie ist albern, pseudo-witzig, das heißt sehr bemüht um Witz und Chuzpe, letztlich aber nur gekünstelt und unglaubwürdig. Vor allem aber stört sie den klaren, harten, präzisen Ablauf des Hauptstrangs.

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